Wochenende
Irgendwie sind sie nicht meine. Viele andere fiebern förmlich auf Wochenende zu, weil sie dann endlich Ruhe vor was auch immer haben. Ich finde sie ätzend. Ehrlich. Und das liegt irgendwie an mir und meinem Mann. Oder besser: An meinen Erwartungen an ihn. Und genau die erfüllt er nicht. Wochenende bedeutet für ihn, GAR NICHTS zu tun, außer die Hunde zu bespielen. Aber genau das macht er ja schon die ganze Woche über und alles im und ums Haus bleibt an mir hängen. Gerade in meiner derzeitigen körperlichen Verfassung fällt es mir sehr schwer, das zu respektieren geschweige denn zu akzeptieren. Es kotzt mich, gelinde ausgedrückt, einfach an. In und an einem Haus gibt es immer etwas zu tun. Und das sieht er einfach nicht - oder will es nicht sehen. Allerdings bin ich schon sehr weit davon entfernt, ihn daran zu erinnern. Wozu auch? Er würde meinen Einwänden zustimmen und ... alles bliebe beim Alten. Wozu also noch reden?
Hier ist sehr sehr viel im Argen. Und das nicht erst seit meinem Krankenhausaufenthalt. Aber der hat mir selbst sehr vieles deutlich gemacht. Alles, was mich einmal für diesen Mann und die Beziehung/Ehe eingenommen hat, ist im Alltag verschwunden. Und ich laste ihm nicht allein alles zu, sondern bin selbst an vielem Schuld. Aber wie umkehren? Wie wieder einen gemeinsamen Weg finden ? Ich weiß es wirklich nicht.
Hier ist sehr sehr viel im Argen. Und das nicht erst seit meinem Krankenhausaufenthalt. Aber der hat mir selbst sehr vieles deutlich gemacht. Alles, was mich einmal für diesen Mann und die Beziehung/Ehe eingenommen hat, ist im Alltag verschwunden. Und ich laste ihm nicht allein alles zu, sondern bin selbst an vielem Schuld. Aber wie umkehren? Wie wieder einen gemeinsamen Weg finden ? Ich weiß es wirklich nicht.
ChaosLady - Mo, 8. Jun, 10:37
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